Orgel St. Marienkirche Rötha©D.Wadewitz

Orgel St. Marienkirche Rötha©D.Wadewitz

Hainer See © LMBV

Hainer See © LMBV

Marienkirche Rötha©SV Rötha

Marienkirche Rötha©SV Rötha

Rötha

Rötha, an der alten Handelsstraße von Altenburg nach Leipzig, wurde erstmals im Jahr 1127 urkundlich erwähnt. Heute ist die Stadt vor allem durch ihre zwei Kirchen bekannt.

Unweit des Marktes bestimmt die Georgenkirche mit ihrem barocken Turmabschluss im Altstadtbereich die Stadtsilhouette. Die gegenwärtig als Gottesackerkirche genutzte Marienkirche ist einst auf der Flur des Dörfchens Theka errichtet worden. Der damalige Kirchenpatron, Christian August Freiherr von Friesen, bescherte beiden Kirchen die bis heute weltberühmten Orgeln des Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann. Erfreulicherweise ist das Interesse an Orgelführungen und -besichtigungen ungebrochen.

Im Heimatmuseum der Stadt erahnt man den Hauch der Weltgeschichte, als das Schloss derer von Friesen im Oktober 1813 zum Hauptquartier der Verbündeten gegen Napoleon auserkoren wurde und Kaiser und Könige hier ein und aus gingen.

Espenhain war früher vor allem durch die Braunkohleförderung und Fabriken bekannt. Heute bietet der Ortsteil ein beliebtes Wanderziel mit der Halde Trages. 33 m ragt ein Aussichtsturm auf der Trageser Hochhalde in den Himmel. Dem Turmbesteiger bietet sich ein 360 Grad unverbauter Rundblick auf das Leipziger Neuseenland.