Ulrike von Levetzow, die letzte Liebe Wolfgang von Goethes, wurde im Groitzscher Ortsteil Löbnitz getauft und verbrachte hier ihre ersten Lebensjahre, bevor sie in einem französischen Pensionat erzogen wurde. Während eines Kuraufenthaltes 1821 verliebte sich der große Dichter in das damals 17jährige Mädchen. Seinen Heiratsantrag lehnte sie jedoch ab. Der Wanderer auf dem Ulrike-von-Levetzow-Wanderweg begibt sich von Groitzsch aus zu ihrem Taufort in Löbnitz.

Länge: ca. 7 km

Routenführung

Der Wanderweg startet in Groitzsch und führt durch das Naturschutzgebiet "Pfarrholz" und über die Dörfer Altengroitzsch, Saasdorf, Gatzen und Löbnitz bis nach Bennewitz. Der Weg ist markiert mit den Farben weiß- gelb- weiß.

Empfohlene Start- und Zielpunkte

Stadtturm Groitzsch bis Ortsteil Bennewitz

Sehenswertes entlang der Route:

Museumskomplex mit Turm
>> Museumskomplex mit Turm
Der Museumskomplex an Turmplatz in Groitzsch besteht aus dem eigentlichen Hauptgebäude Turmplatz 05, dem Stadtturm und der Alten Wache, die alle unmittelbar zusammenliegen. Zu sehen gibt es unter Anderem Austellungen zur Stadtgeschichte, Wiprecht von Groitzsch, Schul- und Bahngeschichte und zur Handwerk und Gewerbe in Groitzsch.

Wiprechtsburg Groitzsch © C.Hüller
>> Wiprechtsburg

Wiprechtsburg Groitzsch

Die Wiprechtsburg Groitzsch liegt am nordwestlichen Rand der Stadt Groitzsch und war um das Jahr 1100 unter Graf Wiprecht von Groitzsch eine der größten Burganlagen im sächsischen Raum. Heute ist sie ein wichtiges Bodendenkmal mit dem ältesten, bislang bekannten Steinbau in Sachsen – die Rundkapelle, welche von Graf Wiprecht für dessen Gattin errichtet wurde. Im Jahre 1306 wurde die mächtige Burganlage zerstört, nur Teile der Rundkapelle und ein Wohnturmrest sind heute noch zu besichtigen. Das Burgareal wurde nach Abschluss der Ausgrabungen ausgestaltet – unter Anderem wurde eine Freilichtbühne in den Ruinen errichtet und ein Weinberg sowie Wanderwege angelegt.